„Dark Canopy“ von Jennifer Benkau

Dark Canopy

Gestern habe ich das von mir lang ersehnte „Dark Canopy“ von Jennifer Benkau fertig gelesen. Und ich bin nur begeistert.

Kurz zum Inhalt:
In einer nicht näher definierten Zukunft regieren die so genannten „Percents“ über die Menschen. Diese Percents sind…naja, sagen wir mal optimierte Menschen, besser kann ich es nicht erklären. Sie sind schnell, stark, intelligent und haben nur einen Makel: Sie haben extrem UV-empfindliche Haut. Aus diesem Grund haben sie Dark canopy entwickelt, eine Maschine, die den Himmel mit einer Aschewolke verdunkelt. Wie in jeder Dystopie gibt es Rebellen und doch ist es anders, denn niemand rebelliert gegen die Percents, alle haben sich mehr oder weniger mit deren Herrschaft abgefunden. Die Rebellen in „Dark Canopy“ nennen sich nur so, sie wohnen außerhalb der Stadt und sind für kontrollierende Percents Freiwild.
Die Hauptpersonen sind Joy, eine Rebellin, und Neel, ein Percent. Als Joy’s Freundin Amber von Percents gefangen wird, versucht Joy sie zu retten und wird dabei selber zur Gefangenen. Sie wird Neel als Soldatin ausgehändigt, er soll sie für den sogenannten Chivy trainieren, ein Rennen von Percents gegen menschliche Soldaten. Wer in diesem Rennen einen Soldaten fängt (und meistens auch tötet) steigt in der Gesellschaftshierarchie der Percents auf, wird zum vollwertigen Mitglied.
Joy ist die einzige weibliche Soldatin, sehr zum Ärger von Neel. Er fühlt sich benachteiligt.

Natürlich hassen die zwei sich am Anfang und natürlich entdecken beide nach und nach, dass weder Menschen noch Percents sich sehr voneinander unterscheiden. Und natürlich verlieben sie sich im Laufe des Buches. Doch nichts ist Joy wichtiger als ihre Freiheit. Neel will sie retten, egal um welchen Preis…

Wie gesagt, von „Dark Canopy“ bin ich – troz einiger Schwachstellen – sehr begeistert. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und auch die Geschichte ist etwas anders als sonstige Dystopien. Obwohl es Ähnlichkeiten gibt. Das Rennen z.B. hat mich irgendwie an „Die Tribute von Panem“ von  Suzanne Collins erinnert. Auch wenn ich nicht ganz sagen kann, wieso. Vielleicht wegen dem extra abgetrennten Bereich, in dem der Chivy stattfindet (erinnert leicht an die Arena) und eben der Kampf auf Leben und Tod, wobei hier der Tod nicht Grundvorraussetzung für den Gewinner ist.

Fies finde ich das Ende, ich muss jetzt unbedingt wissen, wie es mit Joy weitergeht. Zum Glück ist die Fortsetzung schon unter dem Namen „Dark Destiny“ erschienen. Jetzt muss ich sie nur noch irgendwo herbekommen 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s