Dienstleistungssektor

Momentan bin ich an der Ortsleihe eingesetzt: Ausleihen, Rückbuchen, Fernleihen heraussuchen, Gebühren kassieren und alles in allem emotionale Müllhalde für jeden sein, der sich über irgendetwas aufregt.
Da bleibt es nicht beim Meckern über „die furchtbaren Zustände in der Bib“ (gemeint war, das kein Schließfach mehr frei war). Nein, es werden mir auch private Sorgen wie das Bestehen einer Prüfung und sogar der Stress mit der Freundin erzählt. Warum auch nicht, die Studenten kenne ich natürlich alle mit Namen, wir sind schließlich schon seit dem Kindergarten befreundet. Das ist im Dienstleistungsbereich schließlich immer so (Vorsicht, Sarkasmus).
Manchmal wünschte ich mir wirklich ein „Nicht meine Baustelle“-Schild, das ich jedes Mal hochhalten kann, wenn mir wieder Sachen erzählt werden, die ich eigentlich gar nicht wissen möchte.

Auf der anderen Seite finde ich es immer wieder schön, wenn ein Benutzer freudestrahlend von mir weggeht, weil ich ihm den HIntern gerettet habe und er seine Hausarbeit doch noch rechtzeitig fertigstellen kann. Dann zeigt sich wieder, wieso mir mein Job so viel Spaß macht 🙂

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